TK Anlagen

Interne Kommunikation
 

Als Universalgeräte können TK Anlagen Sprache, Bilder und allgemein Daten übertragen. Das heißt, dass eine Telekommunikationsanlage ans Internet angeschlossen werden kann. Zum Teil kommen TK Anlagen auch in Privathäusern zum Einsatz, die Leistungsfähigkeit und Funktionsvielfalt macht sich aber erst in größeren Unternehmen bemerkbar.


Was ist der Unterschied zwischen Telekommunikationsanlagen und „normalen“ Telefonanlagen?

Grundsätzlich ist eine Telekommunikationsanlage universeller einsetzbar als eine herkömmliche Telefonanlage. Während die Telefonanlage vorwiegend Sprache übermitteln soll, kann die TK Anlage auch für die Versendung von Bildern, Texten und anderen Daten genutzt werden. Durch die Multifunktionalität von Telekommunikationsanlage ergibt sich natürlich auch ein höherer Preis im Vergleich zur klassischen Telefonanlage. Darüber hinaus sind TK Anlagen wartungsintensiver.



Wie funktioniert eine TK Anlage?

Über ein Koppelfeld wird die Telefonie einer TK Anlage gesteuert. Das Koppelfeld verbindet die Teilnehmeranschlüsse mit der Amtsleitung. Sämtliche Signale werden über eine digitale Recheneinheit gesteuert. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Telefonat oder Daten von einem Computer zum anderen übertragen werden. Das Rechenzentrum der TK Anlage steuert auch Rufumleitungen oder die Konferenzschaltung für mehrere Telefonate.


Die TK Anlage als Server System

Die Hersteller von Telefonanlagen
 

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Varianten guter TK Anlagen. Großer Beliebtheit erfreuen sich dabei TK Anlagen, die als Serverversionen vertrieben werden. Sie weisen eine sehr hohe Modularität und Anpassungsfähigkeit auf. Diese Serverversionen lassen sich in zwei große Gruppen einteilen. Auf der einen Seite gibt es die Steckmodul-Systeme und auf der anderen Seite die Rack-Systeme.


  • 1. Rack-Systeme Rack-Systeme weisen eine spezielle Bauart auf. Über extra Einschübe und Schienensysteme können diese Geräte in eine TK Anlage geschoben und angeschlossen werden. Im Gegensatz zu den Steckmodul-Systemen müssen die Rack-Systeme mit einer externen Stromversorgung verkabelt werden.

     

  • 2. Steckmodul-Systeme Der Vorteil dieser Modulart ist, dass die Zusatzmodule für Erweiterungen lediglich eingesteckt werden müssen. Die Software der TK Anlage verifiziert das Modul und es kann eingesetzt werden. Nachteilig ist sicherlich der hohe Preis für die Basisstation. Darüber hinaus sind die Module größenbeschränkt. Für die Stromversorgung ist die TK Anlage zuständig.

     

  • 3. CTI (Computer Telephony Integration) als Erweitung für TK Anlagen CTI beschreibt das computergestützte Telefonieren. Mit einem speziellen Anschluss und einer TK-Anlagen-Software kann ein interner oder externer Teilnehmer via Computer erreicht werden. Auch die Erfassung von Anrufen ist computergesteuert. Ein Programm speichert die Nummer des Anrufenden und zeigt gegebenenfalls diverse Daten am Bildschirm an. Für die CTI-Technologie wird eine vernünftige Internetanbindung sowie ein Headset benötigt. Die notwendige Standart-Software kann man kostenfrei im Internet beziehen. Professionelle Softwarelösungen gibt es zum Beispiel von Philips.




Vergleichen Sie vor dem Kauf verschiedene TK Anlagen

Wenn Sie planen, eine TK Anlage zu erwerben, stellen Sie sicher, dass sie vergleichbare Angebote erhalten. Klären Sie in jeden Fall zuerst folgende Fragen, um sich einen Überblick zu verschaffen:


  • Wie viele Geräte sollen an die TK Anlage angeschlossen werden.
  • Wie viele Personen müssen gleichzeitig über die TK Anlage telefonieren können?
  • Brauche ich Headsets, die eine TK Anlage unterstützen?
  • Welche Zusatzfunktionen sind mir wichtig?
  • Welche Qualität soll meine Telekommunikationsanlage aufweisen?



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